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Resede:

Wurde früher zum Färben verwandt

 

Rettich, schwarzer:

Antimikrobiell

Lindert Husten, schleimlösend

 

Rhabarber:

Verwendet werden die Wurzeln

Innerlich bei Verstopfung

 

Ringelblume:

Korbblütler

Enthält ätherische Öle, Glykoside, Saponine, Carotinoide und Flavonoide

Verwendet werden die Blüten

Entzündungshemmend, antimikrobiell, schmerzstillend

Äußerlich bei Verletzungen, Hautentzündungen, Verbrennungen und unreiner Haut

Rezept: 2 Handvoll Blüten in 1/2 Liter Olivenöl 3 Wochen ziehen lassen; abseihen und dunkel lagern. Bei Hautproblemen Umschläge damit machen.

Ringelblumentee: 1 Handvoll getrocknete Blüten mit kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen, abseihen, schluckweise trinken

Bei Magen- u. Darm- und Regelbeschwerden

Beruhigend, immunstärkend, cholesterinsenkend

Tee als Gurgellösung bei Halsentzündungen

Blütenblätter können Salaten beigegeben werden; eßbar

 

Rizinus: (Wunderbaum)

Samen enthalten Rizin und sind giftig. 3-4 St. können für Kinder tödlich sein! Hautkontakt führt zu Rötung und Juckreiz!

Durch kaltes Auspressen wird ungiftiges Rizinusöl gewonnen

Früher wurde Öl v.a. für Abführmittel verwendet, heute für Kosmetika

 

Rose:

Verwendet werden die Blütenblätter

Herzöffner; Rosenduft erotisiert

Wirkt entkrampfend, beruhigend, entzündungshemmend.

Innerlich als Tee bei Herzschwäche, Kopfschmerzen und Schwindel.

Rezept: 1 TL getrocknete Rosenblüten in einer Tasse heißem Wasser 10 Min. ziehen lassen; nicht abends trinken, da anregend

Rosenblütenöl: beruhigt und lindert Reizungen; verbessert die Elastizität der Haut; regt die Kollagenbildung an; reguliert die Talgdrüsen

Lindert Angst- und Stresszustände

 

Rosenkohl:

Schützt weiße Blutkörperchen vor Zellschäden durch krebserregende Stoffe

Beeinflußt den Entgiftungsstoffwechsel günstig

 

Rosmarin:

Verwendet werden die Blätter

Antibakteriell

Innerlich bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, Gallenbeschwerden

Stärkt den Herzmuskel und lindert Kreislaufbeschwerden, niedrigen Blutdruck, Schwindel, Schwäche und Erschöpfung

Regt das Haarwachstum an

Äußerlich bei Muskel- und Weichteilrheuma

Als Bad bei Kreislaufschwäche und Hauterkrankungen

Rosmarin regt die Produktion des Botenstoffes Noradrenalin an, macht wach und aktiv

Rosmarinöl ist hormonanregend. Vorsicht in der Schwangerschaft!

 

Rosskastanie:

 

Gehört zu den Seifenbaumgewächsen

Kastanien sind für den Menschen nicht genießbar; nur Pferde, Rotwild und Wildschweine mögen sie.

Verwendet werden die Kastanien

Aescin dichtet geschädigte Blutgefäße ab; erhöht Spannkraft

Äußerlich bei Wadenkrämpfen, Ödemen, schweren Beine, Krampfadern, Weichteilschwellungen und Hämorrhoiden

Innerlich bei Venenleiden

Rosskastanie kann die Wirkung von Blutverdünnern und Diabetesmitteln verstärken.

 

Rotes Weinlaub:

Hilft bei Venenschwäche

Flavonoide in den Blättern dichten Gefäßwände ab und verbessern die Durchblutung

 

Rotklee:

Blüten und junge Blätter sind eßbar

Natürliche Hormone für die Wechseljahre

Rotklee kann die Wirkung von Blutverdünnern beeinflussen

 

Sägepalme:

Hilft bei Prostatabeschwerden und verringert Harndrang

 

Salbei:

Verwendet werden die Blätter

Antibakteriell, desinfizierend

Äußerlich bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei übermäßigem Schwitzen und Schweißfüßen (Fußbäder mit Salbei)

Gut für unreine Haut: Gerbstoffe verengen die Poren

Innerlich bei Verdauungsstörungen und übermäßigem Schwitzen

Shampoo mit Salbei vertreibt Gelbstich aus grauem Haar

Salbeiöl: ist hormonanregend. Vorsicht in der Schwangerschaft!

 

Sanddorn:

Enthält Vitamin C, E, Provitamin A und Vitamine der B-Gruppe

Verwendet werden die Früchte

Innerlich bei Erkältungskrankheiten

Sanddornöl: stärkt die Schutzbarriere der Haut

 

Sauerampfer:

Wächst auf feuchten Wiesen, an Wegrändern und Böschungen

Junge Blätter sind eßbar, z.B. in Salat

Hilft bei Hauterkrankungen

 

Schafgarbe:

Wächst auf Wiesen, sonnigen Hängen, Acker- und Wegrändern

Doktor der Pflanzen; heilt durch ihre Wurzeln andere Pflanzen

Verwendet wird das Kraut

Wirkt blutstillend, entzündungshemmend und wundheilend

Innerlich bei Appetitlosigkeit, Gallenbeschwerden, Gastritis und krampfartigen Regelschmerzen

Schafgarbentee wirkt entkrampfend auf die Blasenmuskulatur (Blasenentzündung, Reizblase)

Äußerlich bei Hautproblemen

Als Sitzbad bei Menstruationsbeschwerden

 

Scharbockskraut:

Kommt als erstes im Frühling raus

Nicht mehr essen, wenn er blüht - giftig!

Hilft gegen Hämorrhoiden; hat kleine Bollen an den Wurzeln, diese erinnern nach der Signaturenlehre an Hämorrhoiden

 

Schnittlauch:

Enthält viel Vitamin A und C

 

Hilft bei zu hohen Cholesterinwerten

 

Schwarzkümmel:

Stärkt das Immunsystem

Hilft bei Allergien

Beugt Tumoren vor

 

Schöllkraut:

Verwendet wird das Kraut

Innerlich bei Gallenbeschwerden und Magen-Darm-Krämpfen

Bei Warzen den frischen gelben Milchsaft daraufgeben

 

Schwarze Johannisbeere:

Wirkt als Saft hormonregulierend (Progesteronhaushalt)

 

Seidelbast:

Gesamte Pflanze ist giftig, v.a. Rinde, Samen, Blätter, Blüten. Hautkontakt kann zu Blasenbildung führen.

 

Seifenkraut:

Enthält viel Saponine

Duftet gut; zieht Nachtinsekten an

Verwendet werden die Wurzeln

Innerlich bei festsitzendem Husten und Bronchitis

 

Senf:

Hilft bei Appetitlosigkeit

Senföle regen Durchblutung an

Senfwickel oder -pflaster helfen bei Bronchitis und Rheuma. Nur 3 - 5 Min. wirken lassen, sonst bilden sich Blasen! Nicht bei Gelenksentzündungen!

 

Sonnenhut: (Echinacea)

Hilft innerlich angewendet bei Schnupfen

 

Sonnentau:

Blätter und Blüten wirken krampf- und schleimlösend und bakterienhemmend

Hilft bei Atemwegserkrankungen und Keuchhusten

 

Speick:

Wächst nur in den Ostalpen auf kalkreichen Böden zwischen 1800 und 3300 Höhenmetern

Steht unter Naturschutz

Verwendet wird die Wurzel

Wirkt harmonisierend

 

Spitzwegerich:

Verwendet wird das Kraut

Schmeckt lecker im Salat

Desinfizierend, blutstillend, wundheilungsfördernd

Innerlich bei trockenem Husten

Äußerlich bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, Insektenstichen, Hauterkrankungen; fördert die Wundheilung

Bei Mückenstichen Saft aus Blatt rausreiben und draufträufeln (geht auch mit Giersch)

 

Steinklee:

Verwendet wird das Kraut

Innerlich und äußerlich bei Venenleiden

 

Stephanskraut:

Hahnenfußgewächs

Hilft bei ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom)

 

 

Sternanis:

Enthält u.a. Shikimisäure, ätherisches Öl Linalool und Gerbstoff Anethol

Beliebtes Gewürz

Antiviral, antibakteriell, schleimlösend

Hilft bei Erkältungen und Verdauungsbeschwerden

 

Stiefmütterchen:

Enthält Salicylsäure, Schleimstoffe, Saponine, Flavonoide und Gerbstoffe

Äußerlich (Umschläge) und innerlich (Tee) bei Hautunreinheiten, Schuppen, Milchschorf, Ekzemen, Akne, Geschwüre, Juckreiz

Regt die Bildung von Hyaluronsäure im Hautgewebe an und schützt die Schleimhaut

Rezept: 1,5 gr. Stiefmütterchen mit 1 Tasse heißem Wasser aufgießen; dreimal täglich Haut damit waschen

 

Storchenschnabel: (Ruprechtskraut)

Blätter sehen im Anfangsstadium ähnlich aus wie vom Gundermann, sind aber mehr zerfranst

Hilft bei Frauenleiden

 

Süßholz:

Schmetterlingsblütler; holzige Staude kann bis zu 1 1/2 Meter hoch werden

Enthält Flavonoide

Verwendet wird die Wurzel

Hemmt Wachstum von Bakterien, Pilzen, Viren; schleimverdünnend

Hilft bei Erkältungen und schleimigem Husten

Lindert Magenbeschwerden

Injektionen mit Süßholzwurzelextrakt verbessern Leberwerte bei Hepatitis C-Patienten.

Vorsicht bei Diabetikern und Schwangeren!

Nicht zusammen mit Diuretika zu sich nehmen; verstärkter Kaliumverlust führt zu Muskelschwäche

 

Tanne:

Ätherische Öle aus Nadeln und Holz wirken antibakteriell

Durchblutungsfördernd und schleimlösend; befreit die Atemwege

 

Teebaum:

Antibakteriell

Hilft äußerlich bei Pilzinfektionen

Teebaum ähnelt weiblichen Hormonen; kann Männer verweiblichen lassen

 

Teufelskralle:

Wächst auf Wiesen und in Bergwäldern

Krallenförmiger Blütenstand

Verwendet werden die Wurzeln

Entzündungshemmend und schmerzlindernd

Hilft gegen Schmerzen am Bewegunsapparat, Rheuma und Gallenbeschwerden; als Kur 6 Wochen einnehmen

Achtung: kann die Wirkung des Blutverdünners Phenoprocoumon verstärken!

 

Thuja:

Giftig sind Holz, Zapfen und Zweigspitzen. Bei Hautkontakt kann es zu Rötung und Juckreiz kommen

 

Thymian:

Kraftpflanze, zum Planeten Mars gehörig

Enthält Thymol

Verwendet wird das Kraut

Wird zur Sonnwende gepflückt und zur Rauhnacht geräuchert; Krankenzimmer mit Thymian ausräuchern; Weihrauchfaß hieß früher Thymiaterium

Wirkt antiviral und antibakteriell

Innerlich bei festsitzendem Husten und Bronchitis

Äußerlich bei Mund- und Rachenentzündungen sowie Gelenksentzündungen und Rheuma

Bei festsitzendem Husten und Bronchitis inhalieren

 

Thymianöl ist hormonanregend. Vorsicht in der Schwangerschaft!

 

Rezept: 1 TL Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen; 5 Min. ziehen lassen

Thymian kann Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Atemnot, verlangsamten Puls und Schwindel verursachen.

 

Tollkirsche:

Giftig!

Früchte sind Bestandteil der Hexensalben, halluzinogen

Wird gerne in der Homöopathie verwendet

Innerlich in der Notfallmedizin bei drohendem Herzstillstand

Äußerlich in der Augenheilkunde

 

Tormentill:

Verwendet wird die Wurzel

Enthält Gerbstoffe Tannin und Tormentillrot

Wirkt desinfizierend

 

Traubensilberkerze:

Hahnenfußgewächs aus den Wäldern Nordamerikas; wird bis zu 2 m groß

Verwendet werden die Wurzeln

Wirkt östrogenartig

Hilft in der Schwangerschaft, bei PMS, Menstruationsbeschwerden und in den Wechseljahren

Bei Migräne, neuralgischen und rheumatischen Schmerzen

Bei Herzbeschwerden und unregelmäßigem Puls

Stoppt Haarausfall; läßt Haare besser wachsen

Traubensilberkerze kann die Wirkung von Bluthochdruckmitteln verstärken.

 

Vanille:

Regt die Ausschüttung von Serotonin an, das beruhigt und ausgleicht

 

Veilchen:

Hat ähnliche Blätter wie Gundermann

 

Vogelmiere:

150 gr. decken Tagesbedarf an Eisen; enthält viel Vitamin C

Gut für Salat verwendbar

 

Wacholder:

Verwendet werden die Beeren

Enthalten ätherische Öle, Gerbstoffe und Flavonoide

Entwässernd, blutreinigend, stoffwechselanregend

Innerlich zum Durchspülen bei Blasenentzündungen

Äußerlich bei Muskel- und Weichteilrheuma

Wacholderbeeren nicht in der Schwangerschaft!

War früher Mittel gegen die Pest

 

Waldmeister:

Verwendet wird das Kraut

Vor der Blüte ernten

Kann man auch nach Blüte noch verwenden, aber nicht zu viel, wegen des Cumaringehalts; Vorsicht bei Nierenleiden

Innerlich bei Venenleiden und Durchblutungsstörungen

 

Walnuss:

Aus den Blättern kann man Tee machen

Walnussblätter-Sud wirkt antiseptisch und regulierend auf die Fettproduktion der Haut

 

Wasserdost:

Verwendet wird das Kraut

 

Wirkt wie Echinacea immunanregend, ist aber mehr herzöffnend

Innerlich bei Atemwegsinfektionen

 

Wasserminze:

Wächst an Wasserläufen und feuchten Wiesen

Ist schärfer als die Pfefferminze

Hilft bei Krämpfen, Magenverstimmung, Kopf- und Ohrenschmerzen

 

Wegerich:

Wurde bei den Indianern „die Fußspur des weißen Mannes“ genannt; wurde von Weißen nach Nordamerika mitgebracht; gab es vorher dort noch nicht; wuchs überall dort, wo Weiße waren

Die Blütenstände für Mixed Pickles verwenden

Blätter sind eßbar

 

Wegwarte:

Verwendet werden die Wurzeln

Innerlich bei Appetitlosigkeit, zu wenig Gallenfluß, Verdauungsstörungen

 

Weide:

Rinde wirkt fiebersenkend und entzündungshemmend und hilft bei Schmerzen

Enthält Salicylsäureverbindungen

Weide kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen und die Wirkung von Gerinnungshemmern verstärken.

 

Weidenröschen:

Wächst auf trockenen Hängen und Wiesen

Verwendet wird das Kraut

Innerlich bei Prostatavergrößerung

 

Weihrauch:

Harz (Olibanum) wird aus den Boswellia-Bäumen gewonnen

Lindert Entzündungen und stillt Blutungen; desinfizierend

 

Weißdorn:

Verwendet werden Blätter und Blüten

Enthält oligomere Procyanidine und Flavonoide

Ist gut fürs Herz: Herzschwäche, Altersherz, Herzrhythmusstörungen, Angina Pectoris, Blutdruckstörungen, schwacher Kreislauf. Durchblutung des Herzmuskels wird gefördert.

Hilft auch bei Asthma

Steigert allgemein das körperliche Wohlbefinden.

Weißdorn kann die Wirkung von Herzmitteln verstärken.

 

Weiße Taubnessel:

Verwendet werden Kraut und Blüten

Innerlich bei festsitzendem Husten und Bronchitis sowie bei Durchfall

Äußerlich bei Mund- und Rachenentzündungen

Bei Frauenleiden als Sitzbad

 

Wermut:

Verwendet wird das frische blühende Kraut

Innerlich bei Appetitlosigkeit, Verdauungsstörungen und zu wenig Gallenfluß

Nicht in der Schwangerschaft!

 

Wiesenbärenklau:

Stengel und Blätter sind eßbar

Hat viele Mineralstoffe

Rezepte: Blätter zu Kartoffelsuppe beigeben, am Schluß unterheben

Stengel in 10 cm lange Stücke schneiden, kochen, in Ei wälzen, panieren, rausbacken

Riesenbärenklau ist nicht genießbar

 

 

Wiesenknopf:

Würzkraut

 

Wiesenlabkraut:

Hat glatte Blätter, die nicht hängenbleiben

Im Haus aufhängen gegen Insekten

 

Wilde Möhre:

Wirkt zentrierend; nach Schock

 

Wolfsmilch:

Hat grüne Blütenblätter; Milchsaft ist giftig

Bestandteil der Flugsalben; halluzinogen

Wächst im Garten als Unkraut

Hilft gegen Wühlmäuse

 

Wolfstrapp:

Verwendet wird das Kraut

Innerlich bei Schilddrüsenüberfunktion und daraus resultierenden Herzbeschwerden

 

Ysop:

Verwendet wird das Kraut

Innerlich bei Appetitlosigkeit, Gallenbeschwerden, Verdauungsstörungen

 

Zitrone:

Enthält viel Vitamin C

Hilft bei Erkältungen und Grippe

 

Zaubernuss: (Hamamelis)

Verwendet werden die Blätter

Innerlich bei Durchfall

Äußerlich bei Mund- und Rachenentzündungen, schlecht heilenden Wunden und Hämorrhoiden

Hemmt Entzündungen, lindert Juckreiz

Macht einen schönen Teint

 

Zimt:

Enthält das ätherische Öl Zimtaldehyd

Öffnet die Zellen für den Zucker

Verbessert Durchblutung der Magenschleimhaut

Hilft bei Verstopfung

Erweitert die Gefäße und fördert die Durchblutung

 

Zistrose:

Antiviral

Hilft bei bakterieller Bronchitis

 

Zitrone:

Zitronenöl enthält Furocumarine: erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut!

 

Zwiebel:

Enthält Quercetin

Antiviral

Macht das Blut flüssig, senkt den Blutdruck und hilft bei Arterienverkalkung

Stärkt das Bindegewebe

Bei Ohrenschmerzen Zwiebelsäckchen auflegen

 

Verarbeitung von Kräutern:

Hygiene! Keimfreie Arbeitsmittel, Gläser etc.; mit Alkohol desinfizieren

Balsam: 1x auf 70° erhitzen wegen Haltbarkeit; nur trockene Pflanzen verwenden

Ölauszug: die ersten drei Tage Feuchtigkeit rauslassen, nur mit Tuch abdecken

 

Tinktur: wird durch Alkohol von selbst desinfiziert

Sammeln: nur bei trockenem Wetter, am Vormittag

 

Trocknen:

Dunkel, trocken, kühl (Keller, Dachboden); nicht in die Sonne legen zum Trocknen

Kräuter trocknen im Backofen bei 50°

Nicht abbrausen, sonst gehen Wirkstoffe verloren

Getrocknete Pflanze ist stärker wirksam als frische Pflanze, weil frische Pflanze viel Wasser enthält

 

Tinktur: z.B. Gundermann, Löwenzahn, Gänseblümchen, Frauenmantel; 6 Wochen an sonnigem Platz stehen lassen; abseihen, in Tropfenfläschchen abfüllen; tägl. 20-25 Tropfen nehmen

 

PMS:

Tee aus Frauenmantel, Kümmel, Ringelblume, Gänsefingerkraut – zu gleichen Teilen; 1-2 Tassen pro Tag; 10 Min. ziehen lassen

Bauchmassage mit Muskatellersalbei: 5 Tropfen auf 10 ml Trägeröl, im Uhrzeigersinn massieren (Richtung der Verdauung)

Rosmarin/Melisse/Lavendel-Bad: je 6 Tropfen in 100 ml fette Milch, schütteln, ins Badewasser geben

Nichts Blähendes essen; eher warm als kalt essen; Sport machen

 

Wickel:

Nicht wickeln, wenn dem Patient kalt ist. Keine Wadenwickel bei Schüttelfrost. Bei warmen Wickel Wärmflasche mit dazu geben.

3 klassische kalte Wickel:

1.     Waden (Fieber)

2.     Hals (Angina)

3.     Schulter (Schleimbeutelentzündung)

Warme Wickel: bei geschwollenen Lymphknoten

Halsschmerzen: kalter Essigwickel aus Branntweinessig; keine Essig-Essenz! 2 Esslöffel Essig in Schüssel Wasser, Tuch darin eintauchen

Muskelkater: Wickel mit Arnika

Quarkwickel: hilft, Wasser aus Gelenk (z.B. Knie) zu ziehen; Speisequark auf Küchentuch streichen; so lange einwirken lassen, bis Quark trocken ist.

Man kann Lavendel oder Wacholderöl mit dazu geben.

Wasser im Gelenk ist Reparaturversuch des Körpers, wenn Gelenkflächen aufeinander reiben.

Leberwickel: heißes, feuchtes Geschirrtuch auf Leberbereich legen; trockenes Tuch drüber, Wärmflasche drauf und Tuch rundherum wickeln

oder: Kräuteröl auf Leberbereich auftragen und Wärmflasche drauflegen

 

Schwangerschaft:

Kein Vollbad mit Kräutern machen!

 

Ätherische Öle: bei Babys und Kleinkindern nur nach ärztlichem Rat anwenden; können Stimmritzenkrämpfe und Erstickungsanfälle auslösen!

 

Buchtipps:

Rina Nissim: Naturheilkunde in der Gynäkologie, Orlanda Verlag

Dr. Christiane Northrup: Frauenkörper Frauenweisheit, Zabert Sandmann Verlag

Heide Fischer: Frauenheilbuch, Nymphenburger Verlag

Brigitte Klemme, Dirk Holtermann: Delikatessen am Waldes/Wiesen/Wegesrand; Verlag Mädler, Edition Rau

Eberhard J. Wormer: Klostermedizin, LiCo Verlag

Bäume, Sträucher und Wildblumen, LiCo Verlag

Heilpflanzen einfach und sicher bestimmen, Gräfe und Unzer Verlag

Detlev Henschel: Essbare Wildbeeren und Wildpflanzen, Kosmos Verlag

Bruno P. Kremer: Was blüht in den Alpen?, Kosmos Verlag

Franz-Xaver Treml: Kräuter aus dem Garten, Kosmos Verlag

Robert Sulzberger: Gartenkräuter BLV Verlag

Gabriele Vocke: Das große Buch der Heilpflanzen, Trautwein Garten-Edition

Dr. Rainer Schunk: Heilkraft aus Heilpflanzen, Kaulfuss Verlag

Dr. Rainer Schunk: Gewürze sind gesund, Kaulfuss Verlag

Stefan Haag: Von Rosenöl und Sandelholz, Kosmos Verlag

Wolf-Dieter Storl: Heilkräuter und Zauberpflanzen; Knaur Verlag

Scott Cunningham: Enzyklopädie der magischen Kräuter, Schirner Verlag

Margaret Picton: Geheime Zauberkräuter, Bassermann Verlag

Miriam Wiegele: Zauberpflanzen, Agrarverlag

Christian Rätsch: Pflanzen der Liebe, AT Verlag

Folke Tegetthoff: Kräutermärchen, Nymphenburger Verlag

Karl Heinz Reger: Hildegard Medizin, Goldmann Verlag

Ellen Breindl: Das große Gesundheitsbuch der Hl. Hildegard von Bingen, Bassermann Verlag

Klosterfrau Gesundheitsbuch, Knaur Verlag

Dr. Berndt Rieger: Traditionelle Europäische Medizin, Herbig Verlag

Frank Müller: Wohltuende Heiltees, Urania Verlag

Karin Buchart: Die 13 Plagen in den Alpen und die Hilfe mit natürlichen Heilmitteln, Rupertus Verlag

Markus Berger, Oliver Hotz: Die Tollkirsche - Königin der dunklen Wälder, Nachtschatten Verlag

Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch: Zauberpflanze Alraune - Die magische Mandragora, Nachtschatten Verlag

Dagmar Bernhard Lebenskunst | DagmarBernhard@aol.com