
Steinsetzung im Schwarzleotal bei Leogang
GEOMANTIE
Geomantie: „Weissagung aus der Erde“; befasst sich mit den aufbauenden Erdströmen; Wissen geht bis auf die Jungsteinzeit zurück
Radiästhesie: befasst sich mit den Störfeldern und Reizzonen
Kraftort: ein Ort mit aufbauender, positiver Energie, an dem man „auftanken“ kann; auch Kontaktstelle zu höheren Sphären/dem Göttlichen
Hartmann-Gitter: Globalgitter nach Dr. med. Hartmann; umhüllt als gitterartiges Netz den ganzen Erdball; verläuft in Nord-Süd und West-Ost Richtung; der Abstand zwischen den Linien ist 2 m in Nord-Süd und 2,50 m in Ost-West Richtung; Breite der Streifen ist ca. 20 cm; Strahlenbelastung nur auf den Kreuzungspunkten
Curry-Gitter: nach Dr. Manfred Curry benannt; verläuft diagonal zum Hartmann-Gitter; Maschenbreite ist 3 bis 4 m; Kreuzungspunkte sind abwechselnd auf- und abladend; verstärkt sich bei Vollmond und zwischen 24 und 3 Uhr
Benker´sches Kubensystem: dreidimensionale Struktur von 10 m x 10m x 10 m
Wachstumslinien/-zonen: haben keinen regelmäßigen Verlauf; wirken aufbauend und wachstumsfördernd auf Pflanzen und Bäume
Mediallinen oder Beredsamkeitslinien: decken sich weitgehend mit dem Curry-Netz; Aufenthalt dort äußert sich in Euphorie und Beredsamkeit; in Kirchen ist oft die Predigerkanzel über rechtsdrehenden Kreuzungen dieser Linien gebaut
Geomantische Zonen: Verdichtung von Gitternetzen; verläuft in Nord-Süd oder Ost-West Richtung; wirken eher weltlich; auf ihnen finden wir Schlösser, Burgen, römische Stadt- und Wehranlagen; Einpassung in diese Zonen wirkt stabilisierend auf die Sozialstruktur
Blind Spring: Wasserlauf, der unterirdisch endet und nicht an die Oberfläche tritt; darauf steht oft der Altar einer Kirche.
Leylines: Anfang des 20. Jhdt. von dem Engländer Alfred Watkins entdeckt. Eine Leyline ist ein mit Lebenskraft pulsierender Meridian, der meist geradlinig durch die Landschaft läuft, aber auch abbrechen kann, z.B. an Betonbauten. Sie wird durch Energien gespeist, die aus dem Kosmos kommen und über Einstrahlpunkte ins irdische Netz eingeleitet werden. Lebensstrom, der das Leben auf ihm nährt und inspiriert; kann durch Steinsetzung (z.B. Megalithen) in wahrnehmbare Energien transformiert werden.
Viele alte Kultplätze und Kirchen liegen auf Leylines. In England tragen viele Orte entlang dieser Linie den Namensbestandteil „ley“ (= Lichtung).
Drachenpfade: natürliche, sich schlangenartig bewegende Energieströme; wurden vom chinesischen Kaiser in lange gerade Kanäle umgeleitet und auf den Kaiserpalast in Peking gerichtet („Kaiserliche Drachenpfade“). Die Fließkraft wurde unterwegs an heiligen Stätten geregelt. Andererseits verbreitete der Kaiser durch diese Kanäle die sog. „Sonnenströmung“ aus dem Himmel über das gesamte Reich. Das brachte dem Land Fruchtbarkeit und Ordnung.
Bedeutung der Schlange/des Drachens in Beziehung zu den Kraftlinien: die ungezähmte Energie der Schlange/des Drachens (“Lindwurm”) wurde gebunden, wenn bei der Gründungszeremonie einer Weihestätte ein Holzpflock oder Bronzespitze in den Boden geschlagen wurde. Dadurch wurde eine unstet ihren Ort ändernde Kraft gezwungen, ständig am selben Platz zu bleiben. Die Schlangenkräfte wurden an einem Punkt gebunden; von diesen Orten konnten die Energien der Erde dann angezapft werden.
In Mythen wurde die Bewältigung dieser Energien als tödlicher Kampf dargestellt. In den christlichen Legenden lebt dies weiter in den Gestalten von Siegfried, St. Georg und St. Michael. Der Sonnenheld durchbohrt den Drachen; dadurch wurden die Kräfte der Sonne und der Erde an einem bestimmten Ort verschmolzen und die heilige Stätte mit dieser Kraft festgelegt. Noch heute heißen auf solchen Plätzen errichtete Kirchen St. Michael oder St. Georg.
Verbindungswege der heiligen Stätten untereinander: Kanäle gebündelter Erdenergien (wie chin. Drachenpfade); ihnen folg(t)en Nomaden, Pilger, Prozessionen. Kruzifixe stehen meist an energetischen Kreuzungspunkten, d.h. sie markieren und fixieren sie (= Kruzi – fix).
Es gibt eine Verbindung von Heiligtümern in ganz Europa, von der Insel Skerrig Michael (Südwestirland), St. Michaels Mount (Cornwall), Mont St. Michel (Frankreich), Delphi, Athen, Delos (Griechenland) bis zum Berg Karmel (Israel). Die Sakralbauten auf dieser Linie sind dem Erzengel Michael oder dem griechischen Lichtgott Apollo geweiht.
Alte Kultplätze: haben eine astronomische Ausrichtung auf bestimmte Gestirne und Termine im Jahreszyklus (Tag- und Nachtgleiche, Sonnenwende); haben oft geradlinige Verbindungen untereinander. Bei geomantisch bedeutsamen Orten finden sich oft heilige Quellen, Kultplätze, Heiligtümer, christliche Kapellen ( meist Michael oder Georg geweiht). Steinkreuze als Fixierungspunkte der „Steinkreuzlinien“ ziehen sich als Raster über ganz Süddeutschland.
Buchtipps:
Kurt Simon: Erdstrahlen und Wasseradern, Edition Panta Rhei
Ulrich Holst: Rutengehen - Altes Wissen neu entdeckt, Ludwig Verlag
Hans Mayer, Dr. Günther Winklbauer: Wünschelrutenpraxis, Bertelsmann Verlag
Luise Weidel: Strahlungsfelder - Erdstrahlen & Elektrosmog, Kraftorte & Bäume, Astro-Spiegel-Verlag
Fritz Fenzl: Wunderwege in Bayern, Nymphenburger Verlag
Manfred Dimde: Die Heilkraft der Kirchen, mvg Verlag
Gisela Graichen: Das Kultplatzbuch, Knaur Verlag
Jim PathFinder Ewing: Kraftplätze finden und schützen, Aquamarin Verlag
Herbert H. Kölbl: Heilige und heilsame Quellen zwischen Isar und Salzach, Pannonia Verlag
Dr. Harald Alke: Die Energiepyramiden des Horus, Kyborg Institut
Paul Devereux: Das Gedächtnis der Erde, AT Verlag
Siegfried Grabowski: Die Heilkraft der Wallfahrtsorte, Ohetaler Verlag